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Überleben im Corona-Chaos – Eine kleine Mediation für mehr Gelassenheit

Start MBCT-Kurs 21.10.2022 - Seelischen Belastungen mit Achtsamkeit begegnen

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Überleben im Corona-Chaos – Eine kleine Mediation für mehr Gelassenheit

Mit Corona hat sich für die meisten Menschen der Alltag sehr verändert. Manche dieser Veränderungen sorgen für eine Menge Stress und Mehrbelastung im Alltag. Und selbst wenn das zu Beginn noch alles machbar erschien, wird so manches auf lange Sicht eben doch zur nervlichen Belastungsprobe. Meditation kann helfen in dem von Corona verursachten Chaos die Nerven zu behalten. Daher möchte ich Ihnen heute dafür eine einfache Meditationsübung vorstellen.

Doch bevor wir mit dem Meditieren beginnen, möchte ich mit einigen Missverständnissen aufräumen, die gerade am Anfang, wenn man zu meditieren beginnt, immer wieder zum Hindernis werden können.

Zunächst einmal brauchen Sie zum Meditieren kein Meditationskissen und Sie brauchen auch nicht im Schneidersitz oder auf dem Boden zu sitzen. Ja, sie brauchen noch nicht einmal zu sitzen. Meditieren kann man auch im Liegen. Es hat jedoch für das Meditieren einige Vorteile, wenn Sie dabei aufrecht sitzen. Am einfachsten ist es sich so auf einen festen, nicht drehbaren Stuhl zu setzen, dass Sie aufrecht und doch bequem sitzen können.

Zum Meditieren braucht es auch keine absolute Ruhe. Eine ruhige, störungsarme Umgebung hilft zwar beim Einstieg, wer jedoch das Meditieren mit einer stillen Umgebung verknüpft, verpasst die Möglichkeit, dies auch dann, wenn es eben wieder drunter und drüber geht und gerade keine Stille da ist, im Alltagstrubel einfach nutzen zu können.

Und zu guter Letzt, machen Sie sich bitte bewusst, dass Meditation ist keine Entspannungsübung ist. Meditation ist eine mentale Übung, bei der es darum geht die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Art und Weise lenken zu lernen. Oft stellt sich im Lauf einer Meditation von ganz allein eine Entspannung ein, weshalb Meditationen häufig als Entspannungsübungen verstanden werden. Dabei entspannen zu lernen ist kein Schaden, doch bitte werten Sie diese Entspannung nicht als Indikator für Erfolg oder Misserfolg einer Meditationsübung. Die Aufgabe besteht nicht in der Entspannung, sondern in der mentalen Übung der Aufmerksamkeitslenkung.

 

Eine kleine Atemmeditation für mehr Gelassenheit

Schritt 1: Nehmen Sie sich 10 Minuten oder gerne auch länger Zeit. Setzen oder legen Sie sich so, dass Sie eine gute Verbindung zum Boden fühlen und auf entspannte Weise aufmerksam sein können. Im Sitzen bedeutet dies aufrecht zu sitzen und beide Füße auf den Boden zu stellen und im Liegen geht das am besten in Rückenlage.

Schritt 2: Beginnen Sie die Meditation mit einigen bewusst tiefen Atemzügen, indem Sie einige Male durch die Nase einatmen und die Luft langsam und ohne Druck durch den Mund ausströmen lassen.

Schritt 3:  Während der Meditation atmen Sie dann einfach durch die Nase ein und aus und beobachten dabei, wie die Atemluft beim Einatmen einströmt und beim Ausatmen ausströmt, ohne dabei den Atem weiter zu beeinflussen. Seien Sie dabei geduldig und freundlich.
Und falls Sie bemerken, dass Sie versuchen den Atem zu verändern (tiefer, entspannter oder gleichmäßiger zu machen), so kehren Sie wieder zum geduldig freundlichen Beobachten zurück.
Sobald Sie bemerken, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr dem Atmen gilt, sondern sich zerstreut hat oder durch etwas abgelenkt wurde, wende Sie sich geduldig und freundlich wieder dem Atem zu. Es spielt dabei keine Rolle, wodurch Sie abgelenkt wurden. Ob Sie eingedöst sind, es Geräusche von außen, Gefühle oder auch die eigenen Gedanken waren ist nicht wichtig. Wichtig ist nur es zu bemerken und damit die Möglichkeit zu haben mit der Mediation fortzufahren.

Schritt 4: Beenden Sie die Meditation nach Ablauf der Zeit ganz bewusst, indem Sie ein paarmal tief durchatmen.

Weiter unten finden Sie die Anleitung auch als geführte Meditation zum Anhören.

Und nun, sind Sie bereit damit zu beginnen? Wie die meisten Meditationsanleitungen ist auch diese hier sehr einfach. Da zeigt sich einfach immer wieder, dass meditieren zwar einfach ist, jedoch nicht leicht. Falls es am Anfang schwerfällt, kann es helfen die Mediation als geführte Mediation zu machen. Einfach die Anleitung beim Meditieren anhören.

Ob nun mit oder ohne Anleitung, kürzen oder verlängern Sie die Meditation nicht, falls Sie sich z.B. 10 Minuten vorgenommen haben, meditieren Sie auch 10 Minuten. Stellen Sie sich einen Wecker.

Das war’s schon. Meditation ist wirklich sehr einfach. Jedoch gerade wegen dieser Einfachheit, ist es am Anfang nicht leicht einen Einstieg zu finden und der zuvor gelesenen Anleitung zu folgen. Da ist es dann hilfreich sich einer Gruppe anzuschließen oder einen Kurs oder Workshop zu besuchen.

 

Lassen Sie mich gerne wissen, wie es für Sie war diese Übung auszuprobieren  und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben, das in Ihren Alltag einzubauen. Und falls Sie gerne mehr über Achtsamkeit und Meditation lernen wollen, so finden Sie meine Workshops und Kurse im Programm des Zenja in Langen oder der VHS Offenbach.

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